Der Editor im Detail
Der Editor ist dein wichtigstes Werkzeug in TagebuchTherapeut. Hier erfährst du alles über seine Funktionen und wie du ihn optimal nutzt.
Editor-Oberfläche verstehen
Hauptbestandteile des Editors:
Wortzähler (oben rechts)
- Zeigt deine aktuelle Wortzahl und dein Ziel (standardmäßig 750 Wörter)
- Wird hervorgehoben (primärfarbig und fett), wenn du dein Ziel erreichst
- Aktualisiert sich automatisch während des Schreibens
Tab-Leiste (oben)
- Jedes geöffnete Tagebuch ist ein eigener Tab
- Der aktive Tab ist farblich hervorgehoben
- Klicke auf einen Tab, um zwischen Tagebüchern zu wechseln
- Über das "+" kannst du weitere Tagebücher hinzufügen
Tab-Verwaltung
- Einstellungen-Icon: Öffnet die Einstellungen für das aktuelle Tagebuch
- Schließen-Icon: Entfernt den Tab aus der Ansicht (nur verfügbar, wenn mehr als ein Tab geöffnet ist)
- Geschlossene Tabs können jederzeit wieder geöffnet werden
Schreibbereich
- Der große Textbereich für deine Gedanken
- Typ abhängig vom gewählten Tagebuch (siehe unten)
- Passt sich automatisch an deine Eingabe an
Verschiedene Editor-Typen
TagebuchTherapeut bietet unterschiedliche Editoren für verschiedene Schreibstile:
Morgenseiten (Freeform)
Freies Textfeld
- Ein großer, leerer Bereich für deine Gedanken
- Keine Struktur oder Vorgaben
- Perfekt für Stream-of-Consciousness-Schreiben
- Ideal für Morgenroutinen und freie Reflexion
Tipps fürs freie Schreiben:
- Schreibe ohne nachzudenken
- Korrigiere nichts während des Schreibens
- Lass die Gedanken fließen
- Es gibt kein "richtig" oder "falsch"
Dankbarkeits-Tagebuch
Strukturierte Felder
- Drei separate Eingabefelder
- Jedes Feld für einen Dankbarkeitspunkt
- Hilft, den Fokus auf positive Aspekte zu lenken
- Fördert achtsames Reflektieren
So nutzt du es effektiv:
- Nimm dir Zeit für jeden Punkt
- Sei spezifisch (nicht nur "Familie", sondern "das Lachen meiner Tochter heute Morgen")
- Variiere zwischen großen und kleinen Dingen
- Es dürfen auch wiederholte Punkte sein – Dankbarkeit entwickelt sich
Traumtagebuch
8 strukturierte Felder für Traumerfassung
- Automatisches Datum (Nacht vom ... auf ...)
- Schlafqualität (Skala -5 bis +5)
- Traumbeschreibung (freier Textbereich)
- Gefühle im Traum (Emotion-Tags)
- Gefühle nach dem Aufwachen (Emotion-Tags)
- Symbole, Personen, Orte (strukturierte Erfassung)
- Deutung und mögliche Bedeutung
- Erkenntnisse und Bezug zum Alltag
Emotion-Tags verwenden:
- Wähle aus vordefinierten Emotionen
- Mehrfachauswahl möglich
- Schnelles Erfassen der Gefühlslage
- Hilfreich für spätere Musteranalyse
Tipps für effektive Traumerfassung:
- Sofort nach dem Aufwachen schreiben – Träume verblassen schnell
- Zuerst die Traumbeschreibung – erfasse die Geschichte, bevor du analysierst
- Symbole notieren – auch wenn du ihre Bedeutung nicht kennst
- Emotionen beachten – oft wichtiger als die Handlung
- Muster erkennen – wiederkehrende Symbole, Personen oder Themen
- Nicht überinterpretieren – manchmal ist ein Traum einfach ein Traum
Idealer Zeitpunkt:
- Direkt nach dem Aufwachen
- Vor dem Smartphone-Check
- Bevor der Tag beginnt und Erinnerungen verblassen
Auto-Save-Funktion
Wie Auto-Save funktioniert:
Automatisches Speichern
- Deine Texte werden alle paar Sekunden automatisch gespeichert
- Du musst nichts manuell speichern oder auf einen Button klicken
- Funktioniert im Hintergrund, ohne dich zu unterbrechen
Sicherheit deiner Daten
- Änderungen werden während des Schreibens laufend gespeichert
- Wenn du den Tab schließt, wird der aktuelle Stand noch gespeichert
- Beim nächsten Öffnen siehst du genau den Stand von vorher
Wichtig zu wissen:
- Auto-Save benötigt eine aktive Internetverbindung
- Bei Verbindungsproblemen könnten neueste Änderungen verloren gehen
- Achte auf eine stabile Verbindung während des Schreibens
- Es gibt keine visuelle Bestätigung (kein "Gespeichert"-Icon)
Nur für heute schreiben
Zeitbasierte Einschränkungen:
Kein Datum wählbar
- Der Editor zeigt immer nur den heutigen Tag
- Es gibt keine Datumsauswahl oder Kalender im Editor
- Du kannst keine vergangenen Einträge erstellen
Am nächsten Tag
- Einträge von vergangenen Tagen werden automatisch gesperrt
- Danach sind sie nicht mehr bearbeitbar
- Ein Hinweis erscheint und lässt dich entscheiden, ob du auf dem aktuellen Tag bleiben möchtest (Leseansicht) oder zum nächsten Tag weitergeleitet werden möchtest (Schreibansicht)
Warum diese Einschränkung?
- Fördert tägliches Schreiben (keine Nachholaktionen)
- Schützt die Authentizität deiner Gedanken
- Verhindert nachträgliches "Schönschreiben"
- Unterstützt die Gewohnheitsbildung
Zwischen Tagebüchern wechseln
Mehrere Tagebücher gleichzeitig nutzen:
Tab-System
- Klicke auf das "+"-Symbol in der Tab-Leiste
- Wähle ein Tagebuch aus der Liste
- Es wird als neuer Tab hinzugefügt
- Du kannst direkt mit dem Schreiben beginnen
Vorteile mehrerer Tabs:
- Schneller Wechsel zwischen Schreibstilen
- Verschiedene Tageszeiten (Morgen, Abend)
- Unterschiedliche Themen getrennt halten
- Flexibilität bei der Tagesstruktur
Tab-Verwaltung:
- Tabs bleiben geöffnet, bis du sie schließt
- Bei nur einem Tab kann dieser nicht geschlossen werden
- Die Reihenfolge der Tabs bleibt erhalten
Wortziel erreichen
Das 750-Wörter-Ziel verstehen:
Warum 750 Wörter?
- Entspricht etwa 3 Seiten handgeschriebenem Text
- Genug, um in einen echten Schreibfluss zu kommen
- Nicht zu lang, um es täglich zu schaffen
- Basiert auf bewährter "750 Words"-Methode
Wortzähler nutzen:
- Oben rechts siehst du: "Aktuelle Anzahl / 750"
- Bei Zielerreichung wird die Anzeige hervorgehoben
- Hilft, den Fortschritt im Blick zu behalten
- Motiviert zum Durchhalten
Ziel anpassen:
- Das Ziel kann in den Tagebuch-Einstellungen geändert werden
- Wähle ein Ziel, das zu dir passt
- Auch weniger ist wertvoll – Hauptsache regelmäßig!
Tipps für effektives Schreiben
Schreibroutine etablieren:
- Schreibe zur gleichen Zeit jeden Tag
- Wähle einen ruhigen Ort ohne Ablenkung
- Nimm dir bewusst Zeit (mindestens 15-20 Minuten)
- Schalte Benachrichtigungen aus
Schreibblockaden überwinden:
- Fang einfach an zu tippen, auch wenn es unsinnig erscheint
- Schreibe über die Blockade selbst ("Ich weiß nicht, was ich schreiben soll...")
- Nutze Prompts: "Heute fühle ich...", "Ich denke gerade an..."
- Erlaube dir, schlecht zu schreiben – niemand liest mit
Den Flow finden:
- Korrigiere nicht während des Schreibens
- Lass Rechtschreibfehler stehen
- Folge deinen Gedanken, auch wenn sie abschweifen
- Je öfter du schreibst, desto leichter wird der Flow
Verschiedene Tageszeiten nutzen:
- Morgens: Gedanken sortieren, Tag planen
- Abends: Reflektieren, verarbeiten, loslassen
- Zwischendurch: Emotionen in Echtzeit festhalten
- Finde deinen eigenen Rhythmus